Steht betriebsvereinbarung über tarifvertrag

Die Sozialpartner sind nach wie vor stark an der Verwaltung bestimmter Sozialversicherungseinrichtungen wie der öffentlichen Krankenversicherung, der Arbeitslosenunterstützung und der Sozialfürsorgebehörden (Paritarismus) beteiligt. Die Sozialpartner spielen auch eine zentrale Rolle im ergänzenden privaten Krankenversicherungssystem (Mutuelles, Institutions de prévoyance) und in den Rentenplänen. Darüber hinaus sind sie am System der beruflichen Bildung beteiligt. Das nationale System der politischen Konzertierung wird durch einen dreigliedrigen sozialen Dialog in der Entwicklung auf regionaler oder lokaler Ebene ergänzt. Das Gesetz 2007-130 vom 31. Januar 2007 über die Modernisierung des sozialen Dialogs schreibt vor, vertreter der Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände auf nationaler Ebene vorab zu konsultieren, wenn Reformen im Bereich der Arbeitsbeziehungen, der Beschäftigung und der beruflichen Bildung vorgeschlagen werden. Die Regierung sollte diesen Organisationen ein politisches Dokument vorlegen, in dem die „Diagnosen, Ziele und wichtigsten Optionen“ der vorgeschlagenen Reform vorgestellt werden. Die Sozialpartner können dann angeben, ob sie Verhandlungen aufnehmen wollen und wie viel Zeit sie benötigen, um zu einer Einigung zu gelangen. Dieses Verfahren gilt nicht in „Notsituationen“; in solchen Fällen müsste die Regierung ihre Entscheidung begründen, die rechtlich angefochten werden kann. Die Reform der Gewerkschaftsvertretung durch das Gesetz vom 20.

August 2008 führte zu einer tiefgreifenden Veränderung der französischen Gewerkschaftslandschaft auf sektoraler und betrieblicher Ebene. Einige Organisationen, wie die CFTC und die CFE-CGC, haben ihre Repräsentativität in einer erheblichen Anzahl von Zweigstellen verloren. Umgekehrt könnten andere Organisationen wie die UNSA ihre Repräsentativität auf sektoraler Ebene anerkennen. Teilzeitarbeit ist definiert als Arbeitszeit unter 35 Stunden pro Woche, die anwendbare Arbeitszeit, die durch einen Tarifvertrag oder die übliche Arbeitszeit des Unternehmens festgelegt wird. Das Arbeitsgesetzbuch sieht eine Mindestarbeitszeit von 24 Stunden pro Woche vor, die durch eine Vereinbarung auf sektoraler Ebene mit Entschädigungen verkürzt werden kann (Arbeitsgesetzbuch, L.